Um das Gewicht der Ausrüstung gleichmäßiger auf dem Rad zu verteilen wollte
ich Lowrider anbringen. Leider machen alle Modelle die es für Federgabeln
am Markt gibt nicht den Eindruck das sie den
Belastungen einer längeren Tour standhalten.
Auch die Variante eine Starrgabel einzubauen um an diese die Lowrider zu
befestigen funktioniert nicht. Die Rahmengeometrie ist für Federgabeln
angepasst. Starrgabeln sind kürzer als Federgabeln und sorgen dafür, dass der
Rahmen vorn um die Differenz von Starr- zu Federgabel nach unten kippt.
Damit haben dann auch die Pedale nicht mehr ausreichend Bodenfreiheit. Es sollen
demnächst Starrgabeln auf den Markt kommen, welche an Rahmen mit
Federgabelgeometrie angebaut werden können. Bis jetzt habe ich aber noch keine
gefunden.
Als Alternative blieb dann nur ein Anhänger. Ich bin zwar etwas skeptisch, will
es aber auf dieser Tour mal testen. Ohne Gepäck bin ich schon mal damit
gefahren. Der Anhänger ist kaum zu spüren, auch das Fahrverhalten ist kaum
verändert.
An- und Abkuppeln geht durch die Schnellkupplung zügig und ohne große Fummelei.
Na mal sehen ob es auf der Tour auch funktioniert.....
Es ist geschafft, wenn auch leicht anders als geplant....aber mal wieder eine schöne Tour.
Gefahrene Strecke:
Bis Dänemark (Zeltplatz Horbelev) Strecke siehe oben. Wegen Unwetter
nicht weiter bis Kopenhagen. Zurück bis Wittenberge (Elbe), über Rostock und
Schwerin. Von Wittenberge mit Zug zurück nach Gotha. Gefahrene Strecke mit dem
Rad 1118 km.
Einige erste Bilder: